Wohnungskonzerne enteignen: Ist der Plan der Linken realistisch?
Die Berliner Linke will mehrere Wohnungskonzerne vergesellschaften, um
die Mieten in der Hauptstadt langfristig bezahlbarer zu machen. Ziel ist
es, dass Mieterinnen und Mieter künftig weniger Geld fürs Wohnen
ausgeben. Doch der Plan ist rechtlich und finanziell umstritten.
Zugleich stellt sich die Frage, ob die Übernahme großer Wohnungsbestände
möglich ist und tatsächlich ausreichen würde, um die Mieten für breite
Teile der Bevölkerung dauerhaft zu senken. Wie realistisch eine solche
Vergesellschaftung eigentlich ist, ordnet Tina Groll ein, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wird
Deutschland in diesem Jahr durch Außenminister Johann Wadephul
vertreten. Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht an der
Generaldebatte teil. Wadephul soll am Samstag die deutsche Rede vor der
Generalversammlung halten. Außerdem beendet UN-Generalsekretär António
Guterres Ende 2026 nach zehn Jahren seine Arbeit. Wer ihm nachfolgen
könnte und wie wichtig der deutsche Auftritt bei den Vereinten Nationen
ist, erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT.
Und sonst so? Forscher entdecken neue Katzenart.
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock
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Weitere Links zur Folge:
Elif Eralp: Die Hoffnung der Linken
Wahl des Abgeordnetenhauses: Linke und Grüne wollen Wohnungen
vergesellschaften, SPD weiter dagegen
Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht
reicht
Staatliche Enteignungen: Stimmt es, dass in Berlin Wohnungen
vergesellschaftet werden könnten?
Mietpreise in Berlin: Was senkt die Mieten wirklich? Enteignung ist es
nicht
UN-Generaldebatte: Wadephul fordert mehr Anstrengungen zur Beendigung
von Kriegen
Regierungskrise: Friedrich Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach
New York ab
UN-Generalsekretär: Wer folgt auf António Guterres an der Spitze der
Vereinten Nationen?
UN-Generalsekretär: Nach Probeabstimmung über Guterres-Nachfolge liegt
eine Frau vorn
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