Wie Israels Agenten im Iran spionierten

Wie Israels Agenten im Iran spionierten

Was jetzt? · 2026-03-05
12:40

Israelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über Jahre
intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen
Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad über
detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen der
iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag innerhalb
weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und weitere ranghohe
Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad nicht früher eingriff –
und welche völkerrechtlichen Fragen der Angriff aufwirft –, ordnet
Holger Stark ein, stellvertretender Leiter im Ressort Investigative
Recherche und Daten der ZEIT.

Die Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren Job, nachdem
sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer rechtsextremen Aktivistin
verwechselt worden war. Hintergrund ist das Neonazi-Datingportal
WhiteDate.net, das nach Recherchen der ZEIT von einer Frau unter dem
Pseudonym „Liv Heide“ betrieben wurde. Der Verfassungsschutz ging
irrtümlich davon aus, dass beide Frauen identisch seien – und gab diese
Einschätzung an die Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne
Anhörung kündigte. Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den
Fehler ein. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert
Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT.



Und sonst so? Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt



Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Philip-Johann Moser

Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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