Der mysteriöse Pestfall in Sibirien
In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors
unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden
bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte
Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von
Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für
möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern
Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg
genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen
Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor
bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort.
Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs-
und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus
zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine
zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen
am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen
können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort
der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert.
Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit
dem Gehirn macht.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste
Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert
Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
Zeiten“
Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann
endet diese verdammte Ölkrise?
Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit
dem Pest-Erreger?
Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt"
Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland
Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine
Erkenntnis
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