"No Kings" und die bange Frage nach dem Danach
"Niemand von uns müsste heute hier sein, wenn Amerika einfach den Frauen
geglaubt hätte: Kamala, Hillary, den Epstein-Opfern." So stand es auf
einem Schild bei einem der mehr als 3.300 "No Kings"-Proteste am
vergangenen Samstag in den USA. In Saint Paul wurde nach den
wochenlangen gewalttätigen Übergriffen von ICE-Beamten in der
Nachbarstadt Minneapolis eine der größten Kundgebungen organisiert.
Bruce Springsteen sang, Bernie Sanders, Jane Fonda und andere sprachen.
Mehr als acht Millionen Menschen sollen nach Angaben der Organisationen
bei diesem dritten Massenprotest gegen US-Präsident Donald Trump und
seine Regierung auf den Straßen gewesen sein.
Die große Frage nach diesen Kundgebungen aber ist: Kann die Opposition
diese Energie nutzen und bei den Zwischenwahlen im November in
Wahlerfolge umwandeln? Wir diskutieren darüber im US-Podcast.
Außerdem: Vier Wochen Krieg im Iran und Trump spricht von „großen
Fortschritten“ bei den Gesprächen mit dem iranischen Regime und warnt
gleichzeitig, dass er im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen die
Bombardierung iranischer Energieinfrastruktur anordnen würde. Immer mehr
US-Militär wird im Nahen Osten zusammengezogen, eine Bodenoffensive ist
nicht ausgeschlossen. Der innenpolitische Schaden, den der Präsident in
diesem Krieg nimmt, wird größer. Dieser Krieg ist, sagt Trumps
Ex-Sicherheitsberaterin Fiona Hill, einer der größten Fehler, den Trump
je gemacht hat.
Im get-out: March Madness im College Basketball und die Oscarfilme One
Battle after Another sowie All die leeren Zimmer.
Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt
es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Sie
erreichen uns per Mail an [email protected].
Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Iran können Sie in unserem
Liveblog verfolgen.
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OK, America?
Zu Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit setzt der US-Präsident um, was er seinen Wählerinnen und Wählern versprochen hat: In hohem Tempo beginnen er und seine Regierung, radikal den Staat umzubauen – mit weitreichenden Folgen für Politik und Gesellschaft.
Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz lieben die USA, obwohl sie manchmal an ihnen verzweifeln. In diesem Podcast sprechen sie über die Politik des neuen, alten Präsidenten und was sie für das Land, aber auch für den Rest der Welt bedeutet. Aber auch über Burger und Basketball, über das Silicon Valley und den Supreme Court, über Drogen und TV. Denn um US-Politik zu verstehen, muss man die Amerikaner verstehen – mit ihren Leidenschaften, Nöten und Eigenarten.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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