Die falsche Gräfin und die Auschwitz-Tagebücher

Die falsche Gräfin und die Auschwitz-Tagebücher

Im Dezember 2013 ist der Historiker Bogdan Musial auf einer privaten Weihnachtsfeier im Kreise der Münchner High Society zu Gast. Neben einflussreichen Geschäftsfrauen und altadeligen Prinzen wird ihm dort eine besonders schillernde Persönlichkeit vorgestellt: Nicole – ungarische Gräfin, Virologin, vatikanische Leibärztin. Sie vertraut sich Musial mit einer unglaublichen Geschichte an: Ihr verstorbener Großvater habe in Auschwitz unter dem berüchtigten SS-Arzt Dr. Josef Mengele als Häftlingsarzt arbeiten müssen und über diese Zeit Tagebuch geführt. Die Gräfin bietet Musial diese Tagebücher für seine Forschungen an. Doch das ist nicht alles: Im Nachlass ihres Großvaters sollen sich vielleicht sogar verschollene Unterlagen von Mengele selbst befinden. Der Historiker ist begeistert. Ein solcher Fund wäre eine Sensation. Musial beginnt mit seinen Recherchen zum Großvater und der Rolle der Häftlingsärzt*innen in Auschwitz. Doch beim Studium der Tagebücher stößt er auf immer mehr Unstimmigkeiten. Sind die Aufzeichnungen echt oder doch eine Fälschung? Und wer ist die rätselhafte Gräfin wirklich? Aus dem Historiker wird ein Ermittler, aus der Sensation ein abenteuerlicher Kriminalfall. Eine Produktion von Viertausendhertz Studio für argon.lab.

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